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Vorweihnachtliches Präsent:
Erster Sieg in Gmünd nach 29 Jahren

20.12.2014     Backnanger Kreiszeitung

Das war noch einmal ein ganz wichtiger Sieg. Die Handballer des TV Oppenweiler setzten sich beim kampfstarken TSB Schwäbisch Gmünd mit 29:23 durch, beenden die Vorrunde damit mit 23:7 Punkten, sind Zweiter und damit auf einem späteren Aufstiegsplatz.

Oppenweiler hat 1985 zum letzten Mal in Gmünd gewonnen, nun sollte der Knoten platzen. Aber die Gastgeber hielten mit viel Eifer dagegen, sie verteidigten sehr engagiert, ließen sich in der Anfangsphase nicht abschütteln. Nach einer Viertelstunde zeigte sich dann aber, dass der hohe Aufwand, denn das Team von Trainer Michael Hieber betrieben hatte, viel Kraft kostete.

Erste Gmünder Nachlässigkeiten im Angriff bedeuteten Ballverluste, und das nutzte der TV Oppenweiler eiskalt aus, um durch Konter zur erstmaligen Drei-Tore-Führung (10:7, 21. Minute) zu kommen. In dieser Phase agierte auch Oppenweilers Abwehr um Keeper Stefan Merzbacher hervorragend, die Gmünder kamen praktisch zu keinem einfachen Tor, jeden Treffer mussten sie sich hart erarbeiten.

Dass die Sturmfederhandballer in den Minuten vor der Pause nicht noch einen etwas größeren Vorsprung drauflegten, war der etwas schludrigen Chancenverwertung geschuldet. Allerdings stand mit Sebastian Fabian auch ein guter Mann im Kasten des Gmünder Gehäuses. Zur Pause stand es 14:10.

Direkt nach Wiederanpfiff stellte der TV Oppenweiler die Zeichen vollends auf Sieg. Die Murrtaler kehrten hochkonzentriert auf das Spielfeld zurück. Nach nur 15 Sekunden traf Benjamin Röhrle aus dem Rückraum, dann legten er und Daniel Zieker zwei weitere Treffer zur erstmaligen Sechs-Tore-Führung drauf (17:11). Das verlieh schon erheblich Sicherheit, zumal die Sturmfederhandballer weiter sehr stabil verteidigten.

Als die Gäste in Unterzahl gerieten, hatten sie passende Lösungen bereit, zweimal stand Philipp Maurer frei vor Fabian und traf. Dann setzte sich Petros Kandilas zweimal hintereinander durch, beim 24:17 eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war die Richtung klar vorgegeben.

Oppenweiler nahm im Angriff durchaus geschickt das Tempo von der Uhr. Da war dann auch eine achtminütige Torflaute zu verkraften, zumal die Gmünder in dieser Phase auch nur zweimal trafen. Jonas Franks Supertor zum 25:19 beendete dann auch die letzten Gmünder Hoffnungen auf eine Wende. Die Messe war gelesen, die Teams taten sich nicht mehr weh, der TVO siegte mit 29:23 und freute sich ausgelassen.



Erzielte wichtige Tore: Benjamin Röhrle.

Foto: A: Hornauer


TSB Schwäbisch Gmünd - TV Oppenweiler
Samstag, 20. Dezember (19.30 Uhr), Römerhalle Straßdorf
23:29
TSB Gmünd: Sebastian Fabian, Christoph Engler (n.e.); Simon Frey (3), Wolfgang Bächle (1), Patrick Schamberger, Aaron Fröhlich (10/1), Paul Boizesan (1), Christian Waibel, Christian Tobias (3), Felix Häfner, Max Häfner (4/3), Jonas Waldenmaier, Simon Fröhlich, Sebastian Göth (1). - Trainer: Michael Hieber.
TV Oppenweiler: Thomas Fink, Stefan Merzbacher; Sebastian Forch (3), Florian Frank (n.e.), Jonas Frank (4/1), Tobias Hold (4), Petros Kandilas (3), Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (5/1), Benjamin Röhrle (4), Sascha Röhrle (n.e.), Alexander Ruck (3), Ruben Sigle, Daniel Zieker (3). - Trainer: Volker Blumenschein.
Schiedsrichter: Frank Mollenkopf (Pfullingen) und Gerd Mollenkopf (Pfullingen).
Zuschauer: 400.
Siebenmeter: 4/5 : 2/4 (Fröhlich scheitert an Fink - J. Frank und Hold scheitern an Fabian).
Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Tobias/zweimal, Frey - Sigle, Kandilas, J. Frank).
Spielfilm: 6:6, 7:10, 10:14 - 11:17, 17:24, 23:29.


Volker Blumenschein: »Die Tatsache, dass wir Gmünd so gut wie kein einfaches Tor durch Konter ermöglicht haben, zeigt, dass unsere Taktik aufgegangen ist. Wir waren mit einer kompakten 6:0-Abwehr erfolgreich, weil es den Gmündern an den Schützen aus dem Rückraum gefehlt hat. Wir haben ab der 20. Minute doch immer recht deutlich geführt. Wichtig war, dass wir direkt nach der Pause nachgelegt haben.«

Michael Hieber: »In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt, gerade in der stehenden Abwehr. Leider ist die Konzentration geschwunden, wir haben ein paar einfache Fehler gemacht und sind dann ins Hintertreffen geraten. Dann waren wir auch nie mehr dran, dem Spiel eine Wende geben zu können. Dennoch, wir haben kein einfaches Tor in diesem Spiel erzielt, uns alles hart erarbeitet, der Einsatz hat absolut gestimmt.«

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