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TVO meldet sich eindrucksvoll zurück:
Wichtiger Auswärtssieg in Pforzheim

10.12.2014     Backnanger Kreiszeitung

Oppenweilers Handballer meldeten sich nach zuletzt drei Niederlagen eindrucksvoll zurück. Im Topspiel der Baden-Württemberg-Oberliga gewann das Sturmfederteam gestern Abend bei der SG Pforzheim/Eutingen mit 26:19. Schon vor der Pause machte der TVO alles klar, die Gäste zementierten damit ihren Platz in der Spitzengruppe der vierthöchsten Liga.

TVO-Trainer Volker Blumenschein setzte im Nachholspiel in der Konrad-Adenauer-Sporthalle lange Zeit auf diese Formation: Benjamin Röhrle im Rückraum auf halbrechts, Tobias Hold auf halblinks, Jonas Frank im Zentrum, Alexander Ruck und Sebastian Forch auf den Flügeln, Daniel Zieker und Petros Kandilas im Wechsel am Kreis. Im Tor: Stefan Merzbacher.

Dieses Ensemble zauberte eine beeindruckende erste Halbzeit auf das Feld. Bis zum 4:3 führten die Pforzheimer, das war nach fünf Minuten, anschließend hatte die SG genau 17 Minuten völlige Sendepause. Oppenweiler verteidigte entschlossen, aggressiv und fair und ließ Pforzheims Angreifer nicht zur Entfaltung kommen. Dazu lief Merzbacher zur Bestform auf, wehrte zwei Siebenmeter ab und wurde von rund 50 mitgereisten Schlachtenbummlern aus dem Murrtal bald frenetisch gefeiert.

Der TVO zog vorne mit einem ganz disziplinierten Auftritt Tor um Tor weg, erzielte acht Treffer in Serie (11:4, 21. Minute). Benjamin Röhrle spielte stark, Forch glänzte als kaltschnäuziger Verwerter vom Flügel. Oppenweiler nahm das Tempo ab und zu auch geschickt heraus, wenn es der Moment erforderte, zog andererseits auch entschlossen an, wenn sich die Chance dazu bot. Als Hold kurz vor der Pausensirene nach einer glänzenden Zuarbeit von Jonas Frank auf 16:7 erhöhte, war das beim Seitenwechsel schon eine deutliche Marke. Da stand doch eine ganz andere TVO-Truppe auf dem Feld als noch am Sonntag bei der Niederlage in Heddesheim.

Mit dieser Entschlossenheit machten die Gäste weiter. Bestes Beispiel: Alexander Ruck. Gleich nach Wiederanpfiff vergab er einen Konter. Seine Antwort: Die nächsten drei setzte er in die Maschen. Es stand 19:7. Das war’s. Die Begegnung war entschieden. Trainer Blumenschein nahm nun den einen oder anderen Wechsel vor, das Angriffsspiel lief nicht mehr ganz so rund – aber doch so gut, dass der Vorsprung nicht wesentlich schmolz.

Mit effektiver Spielweise nahmen die Grün-Weißen Zeit von der Uhr. Als es zehn Minuten vor dem Ende doch mal nur noch sieben Tore Vorsprung waren, jagte Hold zur Sicherheit wieder zwei Bälle in den Winkel. Am Ende hieß es 26:19, das war auch in dieser Höhe verdient. Oppenweiler war am gestrigen Abend die bessere Mannschaft, engagierter, leidenschaftlicher und zielstrebiger. Sollte es so weitergehen, ist der TVO wieder ein Kandidat für ganz vorne.



Zeigte eine gute Leistung: Benjamin Röhrle.

Foto: A. Hornauer


SG Pforzheim/Eutingen - TV Oppenweiler
Mittwoch, 10. Dezember (20 Uhr), Konrad-Adenauer-Halle Pforzheim
19:26
SG Pforzheim/Eut.: Stefan Koppmeier, Ricardo Petruzzi; Manuel Mönch (6), Marius Hufnagel (1), Jonas Kraus (2/1), Georg Kern, Carlo Petruzzi (2/1), Timo Bauerlein (1), Pascal Kirchenbauer (3), Marvin Karpstein, Bastian Langenfeld (2), Michael Hohnerlein (1), Nils Wilhelm, Hagen Körner (1). - Trainer: Alexander Lipps.
TV Oppenweiler: Stefan Merzbacher, Thomas Fink; Sebastian Forch (5), Florian Frank, Jonas Frank (1/1), Tobias Hold (6), Petros Kandilas (2), Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (1), Benjamin Röhrle (6), Sascha Röhrle, Alexander Ruck (4), Ruben Sigle, Daniel Zieker (1). - Trainer: Volker Blumenschein.
Schiedsrichter: Magnus Enßle (Mögglingen) und Holger Krieg (Mögglingen).
Zuschauer: 300.
Siebenmeter: 2/4 : 1/1 (Kirchenbauer und Bauerlein scheitern an Merzbacher).
Zeitstrafen: 4:2 Minuten (Langenfeld, Hufnagel - Zieker).
Spielfilm: 4:3, 4:11, 7:16 - 7:19, 11:21, 15:22, 17:15, 19:26.


Volker Blumenschein: »Heute war wieder alles da, was die Mannschaft auszeichnet. Wir haben uns die Kritik nach den drei Niederlagen zu Herzen genommen, wir haben die Aufgabenstellung gemeinsam konstruktiv gelöst. Es war ein schöner Anfang im Anschluss an eine schwere Zeit. So kann es weitergehen. Wir haben kämpferisch in der Abwehr gespielt, aber sehr fair und deshalb nur eine Zeitstrafe bekommen. Unser Torwart Stefan Merzbacher hat 20 Paraden abgeliefert, das war klasse. Die Leistung in Durchgang eins war nahe am Optimum.«

Alexander Lipps: »Oppenweiler war in allen Belangen besser, hat auch in der Höhe verdient gewonnen. Mit unserer Angriffsleistung gewinnt man kein Spiel. Überhaupt kann man nicht mit so einer Grundaggressivität in ein Spitzenspiel gehen.«

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