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Furchtbare Anfangsphase, erste Niederlage:
TVO verliert mit 30:33 gegen den TSV Deizisau

22.11.2014     Backnanger Kreiszeitung

Im zehnten Saisonspiel hat es die Handballer des TV Oppenweiler erwischt, sie haben zum ersten Mal verloren. Beim 30:33 gegen den TSV Deizisau war eine furchtbare Anfangsphase entscheidend, als die Sturmfederhandballer mit 1:10 ins Hintertreffen gerieten. Zu viel, um die Partie noch zu drehen.

Die Sturmfederhandballer liefen sich im Angriff immer wieder fest, machten viele Fehler, kamen nur selten zu Torchancen. Wenn doch, war Deizisaus Keeper Fabian Kehle oft im Weg. Der TSV indes spielte schnell nach vorne, es klappte einfach alles, nach 13 Minuten stand es 1:10.

Erst dann traten die Gastgeber etwas besser auf. Sie ließen nicht mehr jeden Gästespieler ungehindert aufs Tor werfen, sondern stellten sich auch mal in den Weg. Prompt ergab sich die eine oder andere Kontergelegenheit. Das Sturmfederteam kam ein bisschen heran, nach 19 Minuten waren es »nur« noch sechs Tore – 6:12. Mehr büßten die Deizisauer dann jedoch nicht ein. Sie machten im Angriff weiter ihre Tore, nahmen eine 18:12-Führung mit in die Pause. Ein dickes Polster.

Wer aus Sicht des TVO hoffte, dass zu Beginn von Durchgang zwei die große Aufholjagd beginnen würde, der wurde enttäuscht. Das Gegenteil trat ein. Die Deizisauer nutzten konsequent aus, dass dem TVO in fast jedem Angriff nach wenigen Pässen durch das passive Vorwarnzeichen ein überhasteter Abschluss auferzwungen wurde. In beständiger Überzahl setzten sich die Gäste auf 22:12 ab.

Für Oppenweilers Handballer sprach: Sie gaben nicht auf. Und Deizisau war anzumerken: So glanzvoll der Auftritt bislang auch war, er hatte Kraft gekostet. Oppenweiler kam immer öfter zu Ballgewinnen, verkürzte den Rückstand. Nach 49 Minuten waren es nur noch sechs Tore, nach 55 Minuten schloss das Sturmfederteam sogar zum 25:28 auf. Doch mehr war nicht mehr drin. Denn in den entscheidenden Momenten vergaben die Gastgeber nun zwei, drei Großchancen.

Auf der Gegenseite verschaffte sich der Deizisauer Kreisläufer Dennis Prinz immer wieder die entscheidenden Räume, um die wichtigen Tore zum 29:25 und dem 30:26 zu erzielen. TVO-Trainer Volker Blumenschein brachte das auf die Palme, er forderte mit Vehemenz Stürmerfoul-Entscheidungen – vergeblich. So kam Oppenweiler erst eine gute Minute vor dem Ende wieder auf zwei Tore heran. Zu spät. Wiederum Prinz sorgte, nun mit einem unumstrittenen Treffer, für das 33:30 und damit für die erste Saisonniederlage des TVO, die sich schon zu einem ganz frühen Zeitpunkt angedeutet hatte.



Enttäuscht: Sascha Röhrle und Alexander Ruck.

Foto: F. Riegraf


TV Oppenweiler - TSV Deizisau
Samstag, 22. November (20 Uhr), Gemeindehalle Oppenweiler
30:33
TV Oppenweiler: Thomas Fink, Stefan Merzbacher; Jonas Frank (6/3), Tobias Hold (5), Petros Kandilas (3), Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (1), Benjamin Röhrle (4), Sascha Röhrle (4), Alexander Ruck (4), Ruben Sigle (3), Daniel Zieker. - Trainer: Volker Blumenschein.
TSV Deizisau: Philipp Eiler, Fabian Kehle; Nils Kühl, Manuel Lang (1), Frieder Gänzle (3), Dennis Prinz (8), Silvan Kenner, Marco Neusser (4), Patrick Kleefeld (9/5), Marcel Killat (4), Marco Kugler (3), Kim Schmid, Hannes Gerdes-Röben (1), Marco Adelt. - Trainer: Mike Wolz.
Schiedsrichter: Christian Gebele (Kenzingen) und Timo Widmann (Freiburg).
Zuschauer: 500.
Siebenmeter: 3/5 : 5/5 (J. Frank scheitert zweimal an Kehle).
Zeitstrafen: 16:14 Minuten (Kandilas/dreimal, S. Röhrle/zweimal, Hold, Maurer, Zieker - Killat/zweimal, Gänzle, Prinz, Neusser, Kleefeld, Gerdes-Röben).
Disqualifikation: Kandilas (60./dritte Hinausstellung).
Spielfilm: 1:10, 7:13, 12:18 - 12:22, 18:26, 25:28, 29:31, 30:33.


Volker Blumenschein: »Diese Niederlage bringt uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Wenn man gegen einen Aufsteiger mit 1:10 hinten liegt, dann sieht man, dass in den ersten Minuten die Einstellung nicht gestimmt hat. Wir sind genau in die Dinge hinein gerannt, von denen wir wussten, dass wir sie nicht tun dürfen. Dann hat die Mannschaft Herz bewiesen, obwohl es ein gebrauchter Tag war, und hat sich ins Spiel gekämpft, so dass wir am Ende fast noch einmal eine Chance gehabt hätten.«

Mike Wolz: »Wir haben hervorragende erste 40 Minuten gespielt, die 10:1-Führung war beeindruckend. Und zum Glück haben wir uns dann am Ende nicht verrückt machen lassen.«

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