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Beeindruckend souveräner Auswärtssieg:
TVO stellt Weichen gleich zu Beginn auf Sieg

15.11.2014     Backnanger Kreiszeitung

Der TV Oppenweiler hat die Auswärtsaufgabe beim TV Oberkirch mit Bravour bewältigt. Das beeindruckend geschlossen auftretende Sturmfederteam stellte die Weichen beim 36:27 frühzeitig auf Sieg und verteidigte mit dem achten Saisonerfolg die Tabellenführung in der Baden-Württemberg-Oberliga.

Die gute Nachricht vor dem Spiel: Philipp Maurer war dabei, Physiotherapeutin Stefanie Weik hatte gute Arbeit geleistet. Gerade in der Anfangsphase erzielte der Flügelflitzer viele Treffer. Damit trug er maßgeblich zu einem spitzen Start bei – 13:6 nach 18 Minuten. Mit diesem Auftakt machte Oppenweiler dem ambitionierten Aufsteiger schon zu Beginn deutlich, dass wohl nichts zu holen sein würde. Der Gast verteidigte solide und kam dabei bis zur letzten Spielminute ohne Zeitstrafe aus. Torwart Stefan Merzbacher hielt zahlreiche Bälle.

Im Angriff bemühte sich der württembergische TVO gegen die groß gewachsene Defensive des badischen TVO kaum mit Rückraumwürfen. Stattdessen wurden konsequent die Außen und der Kreis freigespielt. 14 der 18 Tore in Durchgang eins gingen dann aufs Konto von Maurer, Sebastian Forch und Daniel Zieker. Einzige eine kurze Schwächephase rund um die 20. Minute herum war ärgerlich, die Partie zur Pause beim 18:13 folglich auch noch nicht vorzeitig entschieden.

Nach Wiederanpfiff verlief das Match fünf Minuten ausgeglichen, dann zog Oppenweiler das Tempo noch einmal an. Die Gastgeber kassierten nach Fouls an Maurer und Petros Kandilas zwei Zeitstrafen in kurzer Zeit. Jonas Frank verwandelte die Strafwürfe sicher. Das folgende doppelte Überzahlspiel nutzte der TV Oppenweiler zu zwei weiteren Toren, das 25:17 hatte wahrlich vorentscheidenden Charakter. Zumal der TVO nun nicht locker ließ, die Ortenauer zielstrebig auskonterte und sich bis zur 47. Minute auf 31:18 absetzte. Vor allem Tobias Hold erzielte in dieser Phase viele Tore. Aber auch die Vorarbeiten von Jonas Frank, der seine Mitspieler trotz eines vorgezogenen Deckungsspielers immer wieder in Szene setzte, sorgten bei den Fans der Gäste für helle Freude. Der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder eingesetzte Alexander Ruck verdeutlichte in der Schlussphase, dass er für die kommenden Wochen ein wertvoller Zugewinn für die Mannschaft von Trainer Volker Blumenschein sein kann.

Erst in den Schlussminuten nahm Oppenweiler das Tempo ein bisschen heraus. Oberkirch nutzte dies in Person von Mike Reichenberger zur Ergebniskosmetik. Er sorgte auch für den Endstand von 27:36. Der Rest war große Freude beim TVO nach einem starken Auftritt.



Immer wieder frei am Kreis: Daniel Zieker.

Foto: A. Hornauer


TV Oberkirch - Oppenweiler
Samstag, 15. November (20 Uhr), Sporthalle Oberdorf Oberkirch
27:36
TV Oberdorf: Gunther Zölle, Christopher Bildner (n.e.); Axel Fies (1), Dennis Roll (1), Edvinas Barisas (4), Likas Nachbaur, Mike Reichenberger (4), Marius Angrick (2), Tomislav Barberic (4), Timo Roll (6/2), Andreas Stoll (3), Tomas Marusak (2). - Trainer: Manfred Derr.
TV Oppenweiler: Thomas Fink, Stefan Merzbacher; Sebastian Forch (4), Jonas Frank (2/2), Tobias Hold (8), Petros Kandilas (3), Kevin Matschke, Philipp Maurer (7), Benjamin Röhrle (2), Sascha Röhrle (1), Alexander Ruck (3), Ruben Sigle, Daniel Zieker (6). - Trainer: Volker Blumenschein.
Schiedsrichter: Dirk Baustert (Zähringen) und Sebastian Häußer (Zähringen).
Zuschauer: 450.
Siebenmeter: 2/2 : 2/2.
Zeitstrafen: 8:2 Minuten (D. Roll, T. Roll, Barisas, Nachbaur - Ruck).
Spielfilm: 3:6, 6:13, 13:18 - 17:21, 18:31, 27:36.


Volker Blumenschein: »Das war wirklich ein gutes Spiel, wir haben alle Aufgaben hervorragend gelöst. Wichtig war, dass wir früh in Führung gegangen sind, dadurch hatten wir das Selbstvertrauen. Wir haben viel Druck auf die Mannschaft von Oberkirch ausgeübt und immer wieder Fehler erzwungen. Wirklich klasse war, wie die Oberkircher Zuschauer ihre Mannschaft auch bei zehn Toren Rückstand noch angetrieben haben.«

Manfred Derr: »Wir haben vorne in der Tat nicht die Durchschlagskraft entwickelt, die wir schon gezeigt haben. Stattdessen haben wir uns immer wieder zu Fehlern verleiten lassen und dann Tore durch Gegenstöße hinnehmen müssen. Oppenweiler hat seine Chancen sehr geduldig herausgearbeitet, das war ein tolles Spiel von dieser Mannschaft.«

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