HAUPTVEREIN
HANDBALL
RADSPORT
TISCHTENNIS
TURNEN & FREIZEIT
TVO-SPORTTAGE
NEWS    TEAM    DATEN    LIGA    JUGEND    AKTIVE    RUNDUM    LINKS    HOME
PRESSEBERICHTE
AKTUELLE BERICHTE
ARCHIV
BILDERGALERIE
Erstaunlich eindeutig: TVO besiegt Lauterstein
und verteidigt damit den ersten Tabellenplatz

09.11.2014     Backnanger Kreiszeitung

Das war ein eindrucksvoller Auftritt. Die Handballer des TV Oppenweiler haben dem Vorjahres-Dritten SG Lauterstein keine Chance gelassen. Das Sturmfederteam siegte mit 27:17, verteidigte damit die Tabellenführung in der Baden-Württemberg-Oberliga. Besonders stark: Die Defensive um den in Bestform agierenden Torwart Stefan Merzbacher.

Oppenweilers Hintermannschaft war von Trainer Volker Blumenschein hervorragend eingestellt. Es schien zeitweise, als würden die Abwehrspieler immer genau vorausahnen, was Lautersteins Angreifer als Nächstes im Schilde führen. Bereits nach elf Minuten hatten die Gastgeber beim 6:3 zum ersten Mal einen deutlicheren Vorsprung herausgeholt. Ein Unterzahlspiel – Benjamin Röhrle musste für zwei Minuten auf die Bank – ließ Lauterstein hoffen, Andreas Schuster verkürzte zum 7:8.

Dann agierte Oppenweiler wieder in Gleichzahl und setzte sich postwendend erneut ab. Die Gastgeber spielten klasse, hatte vorne tolle Kombinationen drauf. Als erfolgreichster Torewerfer tat sich Jonas Frank hervor. Mit überraschenden Würfen ließ er Marius Nagel im Lautersteiner Tor keine Chance, auch beim Siebenmeterwurf agierte Frank ohne Fehl und Tadel. Mit fünf Toren hintereinander setzte sich Oppenweiler auf 13:7 ab, zur Pause stand es 14:8.

Nach Wiederanpfiff vergaben die Einheimischen, die bis dato eine gute Trefferquote zustande gebracht hatten, einige Großchancen. Lauterstein nutzte diesen Umstand, um nochmals auf 10:14 zu verkürzen. Dann fand der TVO ins gewohnte Fahrtwasser aus der ersten Halbzeit zurück. Die Abwehr stand weiter hervorragend, blockte immer wieder Bälle oder fing sie sogar zu schnellen Gegenstößen heraus. Torwart Stefan Merzbacher zog den Gästen mit seinen Glanztaten vollends den Zahn. Bezeichnend die Szene in der 45. Minute, als der Keeper gegen den frei vor ihm auftauchenden SGL-Kreisläufer Michael Lackinger nicht nur klasse hielt, sondern er mit einem beeindruckenden Zuspiel auch noch das 20:13 durch Philipp Maurer vorbereitete. Spätestens da war klar: Oppenweiler war gestern Abend nicht zu stoppen.

Im Gegenteil: Die Gastgeber ließen bis zum Ende der Begegnung nicht locker. Die Gäste resignierten mit zunehmender Spielzeit, weil sie sich im Angriff einfach zu schwer taten. Beim Sturmfederteam knüpfte Thomas Fink im Tor an die tollen Parade von Merzbacher an. Vorne sorgte Ruben Sigle mit dem 26:15 für die deutlichste Führung im gesamten Spiel. Starke Spieler wie Tobias Hold oder Jonas Frank dürften schon ein bisschen früher raus, bekamen großen Applaus für ihre guten Leistungen. Den Lautersteinern blieb nur der Trost, mit dem Tor zum 17:27 wenigstens den Schlusspunkt unter eine erstaunlich einseitige Partie gesetzt zu haben.



Stark als Ideengeber und Torewerfer: Jonas Frank.

Foto: F. Riegraf


TV Oppenweiler - SG Lauterstein
Sonntag, 9. November (17 Uhr), Gemeindehalle Oppenweiler
27:17
TV Oppenweiler: Thomas Fink, Stefan Merzbacher; Sebastian Forch (2), Jonas Frank (6/3), Tobias Hold (1), Petros Kandilas (1), Kevin Matschke (1), Philipp Maurer (6), Benjamin Röhrle (2), Sascha Röhrle (1), Alexander Ruck (n.e.), Ruben Sigle (4), Daniel Zieker (3), Tobias Pecoroni (n.e.). - Trainer: Volker Blumenschein.
SG Lauterstein: Matthias Nagel, Marius Nagel; Christian Stuber (1), Michael Lackinger, Markus Stuber (3), Florian Beutel, Christian Grupp (1), Andreas Schuster (4), Matthias Koller, Jonas Villforth, Steffen Nägele (2), Timo Funk (4), Jochen Nägele (2). - Trainer: Stefan Klauss.
Schiedsrichter: Dominic Fiess (Pforzheim) und Markus Lipps (Pforzheim).
Zuschauer: 600.
Siebenmeter: 3/4 : 1/2 (B. Röhrle scheitert an Matthias Nagel - J. Nägele wirft über das Tor).
Zeitstrafen: 8:2 Minuten (B. Röhrle/zweimal, Kandilas, Sigle - Beutel).
Spielfilm: 6:3, 8:7, 13:7, 14:8 - 14:10, 20:13, 23:14, 27:17.
 


Volker Blumenschein: »Schlüssel für den Sieg war die gute Deckung. Wir haben uns gut vorbereitet und unsere Aufgaben ganz hervorragend gelöst. Mir als Trainer geht das Herz auf, wenn ich sehe, wie die Spieler auf dem Feld das umsetzen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Das war von uns taktisch ganz hervorragend.«

Stefan Klaus: »Wir haben nur 17 Tore geworfen, das ist nicht unser Anspruch. Vielleicht ist der Sieg um zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen, aber er war ohne Frage verdient. Wir sind im Angriff viel zu wenig in die Tiefe gegangen. Wir müssen dringend punkten, um schnell da hinten herauszukommen.«

SPONSORING
IMPRESSUM