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Remis löst zwiespältige Gefühle aus: Erstmals nicht
gewonnen, andererseits Tabellenführung ausgebaut

18.10.2014     Backnanger Kreiszeitung

Das 32:32 beim TV Sandweier löste zwiespältige Gefühle bei den Handballern des TV Oppenweiler aus. Einerseits erstmals nicht gewonnen, andererseits die Tabellenführung ausgebaut. Das Angriffsspiel war gut, in der Abwehr klafften Lücken. In den letzten Szenen der Partie fehlte es an Fortune, um die Partie vollends zu gewinnen.

Oppenweilers Handballer verpatzten den Auftakt, gerieten mit 0:3 ins Hintertreffen. Trainer Volker Blumenschein nahm eine frühe Auszeit, die fruchtete. Kurz darauf stand es 3:3. Der TVO war in der nächsten Phase der Partie spielbestimmend. Als Jonas Frank aufs Feld kam, setzte er auf Anhieb viele Akzente. Der TVO übernahm die Führung und lag nach einer Viertelstunde zwei Tore vorne (9:7). Dann gab es mehrere Zeitstrafen kurz hintereinander. Sandweier nutzte das Überzahlspiel, um mit 12:11 in Führung zu gehen. Oppenweilers Handballer mussten sich dabei auch den Vorwurf gefallen lassen, die Abwehr ein wenig zu vernachlässigen. Immer wieder kamen die Gastgeber zu recht einfachen Abschlüssen. So ging auch eine neuerliche Zwei-Tore-Führung (15:13) der Gäste schnell wieder flöten. Zur Pause hatte wieder Sandweier die Nase vorn, nach einem Tor von Simon Bornhäußer führten die Gastgeber mit 16:15.

Nach Wiederanpfiff schien es erneut, als können der TV Oppenweiler einen Vorteil herausholen. Angetrieben vom starken Tobias Hold machten die Sturmfederhandballer aus dem knappen Rückstand bis zur 40. Minute eine 22:19-Führung. Allerdings gelang es den Gästen erneut nicht, diesen Vorsprung über einen längeren Zeitraum zu konservieren oder ihn gar auf vier oder fünf Tore auszubauen. Dies lag weniger an der Angriffsleistung, die übers ganze Spiel hinweg gut war. Doch in der Abwehr fehlte einfach der letzte Biss. Immer wieder verkürzten die Sandweirer, die natürlich an ihre Chance glaubten und großen Einsatz brachten. Als sich der TVO auch noch zwei Gegentore in Überzahl einfing, war sieben Minuten vor dem Ende beim Spielstand von 29:29 wieder alles offen.

Mit einem Kontertreffer brachte Philipp Maurer den TVO erneut in Führung, der Ausgleich durch TVS-Kreisläufer David Fritz folgte umgehend. Dann traf Ruben Sigle für Oppenweiler. Petros Kandilas hatte die Chance, den Vorsprung wieder zu erhöhen. Er wurde gefoult, bekam aber nicht den erwarteten Freiwurf. Das war doppelt ärgerlich, weil aus der Szene ein Konter entstand, den Maximilian Mitzel zum 31:31 nutzte. Hold brachte Oppenweiler ein letztes Mal in Führung und war dann an einer ganz umstrittenen Situation beteiligt. 50 Sekunden vor dem Ende tauchte er frei vor dem Tor auf, hätte mit dem 33:31 wohl alles klar machen können. Ein Stürmerfoulpfiff beendete diesen Traum, wieder resultierte ein Konter daraus, Jonas Schuster nutzte ihn zum 32:32. Und weil die ohnehin zu häufig mit dem Vorwarnzeichen für passives Spiel hantierenden Referees Oppenweilers letzten Angriff übereifrig zu einem überhasteten Abschluss brachten, musste der TVO sogar noch um das Remis zittern. Doch auch Sandweiers letzter Angriff brachte nichts mehr ein.

Unterm Strich: Viel Hektik, Aufregung und ein Unentschieden, das beim TVO eher als verlorener Punkt verbucht wurde, das aber dazu diente, den Vorsprung an der Tabellenspitze ein klein wenig auszubauen. Immerhin.



Stark im Angriff: Sascha Röhrle und der TVO.

Foto: A. Hornauer


TV Sandweier - TV Oppenweiler
Samstag, 18. Oktober (20 Uhr), Rheintalhalle Sandweier
32:32
TV Sandweier: Dalibor Landeka, Thilo Hafner; Franz Henke (2), Sebastian Wichmann, Markus Winter, Simon Bornhäußer (6/2), Daniel Grimm, Christian Fritz (4/2), Maximilian Mitzel (2), Jonas Schuster (6), David Fritz (4), Johannes Heiß (6), Dennis Klein (2). - Trainer: Ralf Abele.
TV Oppenweiler: Thomas Fink, Stefan Merzbacher; Sebastian Forch (3), Jonas Frank (7/1), Tobias Hold (9), Petros Kandilas (4), Kevin Matschke (n.e.), Philipp Maurer (2), Benjamin Röhrle (1), Sascha Röhrle (1), Ruben Sigle (2), Daniel Zieker (3), Tobias Pecoroni (n.e.). - Trainer: Volker Blumenschein.
Schiedsrichter: Arno Kolbach (Walldorf) und Sascha Oestringer (St. Leon).
Zuschauer: 500.
Siebenmeter: 4/6 : 1/2 (C.Fritz wirft an die Latte, Bornhäußer wirft über das Tor - J. Frank scheitert an Landeka).
Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Wichmann/zweimal, Grimm - Kandilas/zweimal, B. Röhrle/zweimal, S. Röhrle).
Spielfilm: 3:0, 6:8, 11:11, 16:15 - 19:22, 26:29, 32:32.


Volker Blumenschein: »Wir haben auswärts 32 Tore erzielt, die Angriffsleistung war ohne Zweifel in Ordnung. Mit der Leistung in der Abwehr können wir hingegen sicher nicht zufrieden sein, das Zusammenwirken von Abwehr und Torwart war heute nicht so gut. In Anbetracht der Umstände in den letzten beiden Minuten müssen wir mit dem Punkt wohl auch zufrieden sein. Letztes Jahr haben wir hier verloren, da ist ein Punkt eine Verbesserung. Aber natürlich hat dieses Unentschieden auch deutlich gemacht, dass wir weiter hart werden arbeiten müssen.«

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