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Unnötige Zitterpartie: Tobias Hold sorgt erst
Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung

27.09.2014     Backnanger Kreiszeitung

Die Handballer des TV Oppenweiler hatten gegen die MTG Wangen mehr Mühe als erwartet. Erst Sekunden vor dem Ende sorgte Tobias Hold mit dem 29:27 für die Entscheidung. Wangen blieb nur der Trost, stark gespielt zu haben. Beim TVO indes steigt nun die Vorfreude auf den Schlager gegen den VfL Pfullingen am kommenden Freitag.

Die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen das Kellerkind aus dem Allgäu entpuppte sich als nervenaufreibende Angelegenheit. Zu selten riefen die Gastgeber ihr wahres Leistungsvermögen ab. In der Abwehr fingen sie sich über das gesamte Spiel hinweg immer wieder einfache Tore ein. Auf der Gegenseite blieb die Chancenverwertung konstant mangelhaft. Ohnehin fehlte es gegen die offensive Abwehr der MTG an der erforderlichen Bewegung, um die zwangsläufig etwas größeren Lücken besser zu nutzen.

Von Beginn an entwickelte sich eine zähe Partie. TVO-Keeper Tobias Barthold entschärfte gleich zwei Strafwürfe. Das war auch dringend nötig, denn Oppenweiler lag auch so nach einer Viertelstunde mit 3:6 hinten. Dann wurde es besser. Wangen hielt das hohe Tempo nicht ganz, Oppenweilers Defensive stand besser, beim 6:6 durch Philipp Maurer hatte der TVO ausgeglichen. In den Minuten bis zur Pause wurde die MTG mehrmals durch Zeitstrafen dezimiert. Die Gastgeber nutzten das, um sich mit einer nun höheren Angriffseffizienz auf 12:9 abzusetzen.

Nach Wiederanpfiff kontrollierte das Sturmfederteam das Geschehen, ohne wirklich zu glänzen. Immerhin: Drei, vier Tore Vorsprung waren es immer. Auch, weil Jonas Frank alle Strafwürfe sicher verwandelte. Das 22:17 nach schönem Kempator von Tobias Hold nach einer Dreiviertelstunde ließ auf eine halbwegs entspannte Schlussphase hindeuten. Erst recht, als es nach dem 26:21 durch Ruben Sigle acht Minuten vor dem Ende immer noch fünf Tore Differenz waren. Doch dann wurde es spannend

Die Wangener beeindruckten weiterhin durch Einsatzwille und Kampfgeist. Oppenweiler indes kassierte nun einige Zeitstrafen. Die Gäste nutzten es zu vier Toren in Serie, sie waren beim 26:27 zwei Minuten vor dem Ende wieder dran. Oppenweiler stand nun unter Druck. Die Gastgeber hielten ihm stand: Tobias Hold holte einen Strafwurf heraus, Jonas Frank verwandelte zum 28:26. Als Wangens Julian Wengenmayr postwendend verkürzte, hieß es, die letzte Minute vollends über die Bühne zu bringen. Das gelang. Neun Sekunden vor dem Ende sorgte Hold mit einem Wurf aus der zweiten Reihe für die endgültige Entscheidung - 29:27.



Setzte den Schlussakkord: Tobias Hold.

Foto: F. Riegraf


TV Oppenweiler - MTG Wangen
Samstag, 27. September (20 Uhr), Gemeindehalle Oppenweiler
29:27
TV Oppenweiler: Tobias Barthold, Thomas Fink; Simon Geist (4), Benjamin Röhrle (2), Tobias Hold (4), Ruben Sigle (3), Tobias Pecoroni, Sebastian Forch (2), Kevin Matschke (1), Sascha Röhrle, Petros Kandilas (1), Jonas Frank (7/7), Philipp Maurer (5). - Trainer: Volker Blumenschein.
MTG Wangen: Adam Kucera, Nico Vetter; Michel Fischer, Stefan Rosenwirth (7/7), Sebastian Staudacher (1), Laurin Rombach, Robin Straub (2), Julian Wengenmayr (4), Marc Kuttler (3), Jens Bader (2), Elia Mayer, Aaron Mayer (2), Martin Schnitzer (1), Boris Covic (5). - Trainer: Timo Feistle.
Schiedsrichter: Dirk Baustert (Zähringen) und Sebastian Häußer (Zähringen).
Zuschauer: 500.
Siebenmeter: 7/7 : 7/9 (Rosenwirth und Covic scheitern an Barthold).
Zeitstrafen: 12:10 Minuten (B. Röhrle/zweimal, Maurer, Hold, Forch, Geist - Covic/zweimal, Straub, Wengenmayr, Kuttler).
Spielfilm: 3:6, 8:8, 12:9 - 16:14, 22:17, 27:24, 29:27.


Volker Blumenschein: »Natürlich hat unser Gegner das heute sehr gut gemacht, die Mannschaft aus Wangen war einfach motivierter. Wir haben zu selbstsicher gespielt und deshalb bin ich auch sauer. Glücklich bin ich deshalb heute nur über die zwei Punkte, denn die waren glücklich, aber nicht über die Art und Weise.«

Timo Feistle: »Ich bin wirklich extrem stolz auf meine Mannschaft. Wir haben nicht an das Ergebnis gedacht. Stattdessen haben wir uns gewehrt und alles aus uns herausgeholt. Am Ende tut es weh, dass wir nicht sogar noch Punkte geholt haben.«

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